Gutach im Schwarzwald - Heimat des Bollenhuts
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Premiumweg "Gutacher Tälersteig"

Die Auszeichnung des Gutacher Tälersteigs zum
„Schwarzwälder Genießerpfad“ und „Premiumweg“
garantiert ein außergewöhnliches Wandererlebnis:
Auf ca. 14 km führt der Weg durch faszinierende Wälder mit schmalen, naturnahen Waldpfaden und über malerische Wiesentäler. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten freien Blick über das Gutachtal und die Schwarzwaldgemeinde Gutach,
die als Heimat des Bollenhutes bekannt ist.

Wegebeschreibung:

Die Wanderung beginnt in Gutach Dorfmitte auf 294 m und führt zunächst steil hinauf in Richtung Islände (388 m). Dort kann an der erst kürzlich durch den Schwarzwaldverein
Gutach sanierten Hütte erstmals Rast gemacht werden.

Laub- und Nadelbäume

Bis zum vorderen und hinteren Sand führt die Wanderung durch offenen Nadel- und Mischwald. Am Vorder Sand überqueren wir die L107, die über das Landwassereck hinüber in das Prechtal und Elztal führt. Nach kurzer Zeit erreichen wir auf angenehmen Waldwegen den Hinter Sand (532 m) und steigen hinab ins malerisch gelegene Vogelbachtal.

Rast bei der Grillstelle im Vogelbach

Im Bereich der Viehhütte laden Sitzgelegenheiten und eine Grillstelle zum Verweilen ein.
Bitte melden Sie sich bei der Gemeindeverwaltung (Frau Heizmann 07833/9388-50) telefonisch an, wenn Sie die Grillstelle im Vogelbach benutzen möchten. Um Doppelbelegungen zu vermeiden können Sie auch gerne bei uns anfragen, ob Ihr „Wunschtermin“ noch frei ist.

Die Route führt nun in Richtung Steinenbachtal. Selbst nach längerer Trockenheit führt der „Steinenbach“ erfrischend klares Wasser.

Nach kurzer Strecke auf der geteerten Straße geht es nun nach rechts, vorbei am Fischweiher. Wir genießen die herrlichen Ausblicke hinab ins Gutachtal und auf die idyllisch gelegenen Schwarzwaldhöfe des Steinenbachs. Nun erreichen wir den Wegweiserstandort „Auf dem Eckle“. Nach diesem schluchtartigen Bereich öffnet sich später die Sicht auf das östlich des Gutachtals gelegene Bergpanorama.

Halbzeitpause im „Gutacher Rössle“

Beim Gasthaus „Gutacher Rössle“ 7 (314 m) durchqueren wir das Gutachtal und steigen im Ebersbachtal bergan. Die Wegführung geht zunächst auf Wanderpfaden in Richtung Hasenköpfle (418 m) und anschließend auf einem Wirtschaftsweg bis zum Lehmbauern Bühl (440 m). Von dort aus gelingt erstmals wieder der Blick auf das Gutachtal.

Schauplatz eines alten Brauches

Oberhalb des Steinades Loch führt die Strecke dann in Form einer Schlaufe hinab zum nächsten Aussichts- und Rastplatz, dem Pavillon auf dem Steinades Bühl. Am Tag der Sonnwendfeier am 21. Juni fallen die kürzeste Nacht und der längste Tag zusammen. Jedes Jahr im Juni entzündet der Schwarzwaldverein hier ein riesiges „Johannisfeuer“ mit meterhohen Flammen. Dieses soll nach altem Brauch Mensch und Tier vor Krankheit schützen und Lebenskraft spenden.

Nach einer Rast führt die Strecke zunächst zurück bis zum Abzweig oberhalb des Schmittsbachs hinüber zum Lindenweg, Maiereck bis zum Moserstein (468 m),
der wunderbar gelegen über Gutach thront.

Ausklang mit Weitsicht

Hoch über Gutach erwartet uns am Pavillon über dem Moserstein einer der schönsten Ausblicke ins Gutachtal mit seinen malerisch schönen Gebäuden und Schwarzwaldhöfen.
Von dort ist es nur ein kurzer Abstieg hinab ins Tal.

Neben der Gutacher Dorfkirche wurde 1923 das von Professor Curt Liebich (1868 – 1937) geschaffene Kriegerdenkmal enthüllt. Staunend betrachten wir dieses besondere Denkmal! Kein heroischer Soldat sondern eine trauernde Frau in Tracht erinnert an die schrecklichen Ereignisse des Krieges. Dieses Motiv passte jedoch nicht in die damalige Kunstauffassung der Nationalsozialisten und sollte deshalb eigentlich eingeschmolzen werden. Nur durch das
entschiedene Eintreten der Gemeinde wurde diese Kulturschande glücklicherweise verhindert.

Weiter geht es über die Kirchenbrücke, vorbei am Kunstmuseum Hasemann-Liebich. Dieses ehemalige „Krämerhaus“ mit seinem kunstvollen Fachwerk wurde in den letzten Jahren liebevoll restauriert und hat sich zu einem wahren Schmuckstück im Dorf entwickelt. Bilder der berühmten Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann und Curt Liebich sind hierin zu bewundern. Sehenswerte Sonderausstellungen auch zeitgenössischer Künstler runden das Jahresprogramm des Kunstvereins Hasemann-Liebich hierbei ab.

Beim Kunstmuseum startet übrigens auch der neu angelegte Rundweg der Gutacher Malerkolonie. Auf 14 bebilderten Tafeln werden wichtige Aspekte der örtlichen Geschichte, der hiesigen Traditionen oder der Gutacher Malerkolonie angesprochen.

Am Ende der Wanderung ist man wieder am Ausgangspunkt in der Dorfmitte am Parkplatz angelangt.

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Genießertour!
Ihre Gemeinde Gutach.


Die gesamte Tour inklusive Karte, Höhenprofil und Beschreibung finden Sie hier zum Download!


Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der LEADER-Aktionsgruppe Mittlerer Schwarzwald und mit Mitteln der EU sowie des Landes Baden-Württemberg, Ministerium für ländlicher Raum und Verbraucherschutz gefördert. Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER): Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Weitere Informationen:

 

Gemeinde Gutach • Hauptstraße 38 • 77793 Gutach/Schwarzwaldbahn • Telefon 0 78 33 / 93 88 0 • gemeinde@gutach-schwarzwald.de