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Alle Radwegvarianten auf dem Prüfstand

Für B 33-Querung wird Planfeststellung eingeleitet

 

Wie für das Projekt »Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs« forderte Bürgermeister Siegfried Eckert zur letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr auch einen Sachstandsbericht zur Radweg-Brücke über die Gutach an. Bekanntlich wurde im vergangenen Jahr die letzte Teilstrecke des Projekts »Ausbau der Radwege im mittleren Kinzigtal« des Ortenaukreises abgeschlossen. Was jedoch noch fehlt, ist der Lückenschluss nach Norden mit einer Querung der Gutach und einer sicheren Querung der B33.

 

Noch müssen die Radfahrer ein Stück der B 33 entlang nach Süden und dann über eine Fußgängerampel die Bundesstraße queren. Die ideale Route, nämlich über eine Radwegbrücke parallel zur sanierungsbedürftigen B 33-Brücke und einer Unterquerung der Bundesstraße konnte wegen der Einsprüche einer Anliegers nicht ohne Planfeststellungsverfahren realisiert werden.

 

Nächster Schritt 2018

 

Derzeit würden Kombinationen von Varianten der Planung und Durchführung geprüft, auch auf deren Wirtschaftlichkeit, schreibt das Regierungspräsidium.

 

So gebe es verschiedene Umleitungsstrecken, die während der Bauzeit zu berücksichtigen seien. Eine Variante sei auch eine Kappenverbreiterung der Brücke – dies führe zu geringfügiger Flächeneinsparung, erschwere aber den Bau. Mit einem abschließenden Prüfbericht zu allen will das Regierungspräsidium eine solide Grundlage für ein Planfeststellungsverfahren legen. Die Einleitung dieses Planfeststellungsverfahrens sei »für 2018 angestrebt«.

 

Claudia Ramsteiner, Offenburger Tageblatt