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Kultur und Bildung fördern

Über ihre Ziele und Aktivitäten hat die Hellmut-Schoffer-Stiftung am Dienstag, 03.03.2020 informiert. Dabei stehen wieder die Unterstützung der Wilhelm-Hausenstein-Schule (WHS) in Hornberg und der Hasemann-Schule in Gutach im Vordergrund.

Bei einer kleinen Feierstunde in der Villa Schoffer stellten Stiftungsgründer und Vorstandssprecher Hellmut Schoffer und Stellvertreterin Kristina Reuter Hopp im Beisein  des Kuratoriums mit Hornbergs Bürgermeister Siegfried Scheffold, Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert und Margit Schoffer unter anderem die Spendenbeiträge vor, die den Grundschulen in Hornberg und Gutach, dem Kunstmuseum Hasemann-Liebich und dem Stadtmuseum Hornberg zugute kommen. Jede Einrichtung erhielt eine Spende von jeweils 200 Euro.

»Beide Museen liegen mir  sehr am Herzen«, richtete Schoffer an Kunstmuseumsleiter Jean-Philippe Naudet und Stadtmuseumsleiterin Rosemarie Götz. Die Einrichtungen können viel für Kinder und Jugendliche erreichen. Auch unterstrich Schoffer die Bedeutung des Namensgebers der Hornberger Grundschule, Wilhelm Hausenstein, für den Aufbau der deutsch-französischen Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu Gutach habe der Stiftungsgründer eine besondere Beziehung: So war Schoffers Großvater mit dem Schwarzwaldmaler Curt Liebich befreundet. Er selbst habe als Student während seiner Semesterferien auch im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof gearbeitet, berichtete Schoffer.

In Hornberg hat die Hellmut-Schoffer-Stiftung im vergangenen Jahr unter anderem den Waldlehrpfad und Pilzlehrpfad unterstützt. Außerdem wurden ein Tablet und ein PC für die WHS angeschafft. »In diesem  Jahr möchten wir wieder den Känguruwettbewerb und den Selbstverteidigungskurs unterstützen«, richtete Schoffer an WHS-Konrektorin Anja Strittmatter, die sich darüber sehr freute. Sie berichtete, dass die WHS zum landesweiten   »Frederick«-Tag, dem Tag des Lesens,  einen Bücherflohmarkt organisierte und in diesem Jahr wieder eine Märchenerzählerin einladen möchte. Die Hasemann-Schule in Gutach unterstützte die Stiftung 2019 unter anderem mit der Finanzierung der Lern-Software »Antolin« und mit einer Zeitungspatenschaft. Außerdem möchte sie ein Präventionsprogramm und die Anschaffung von Dokumenten-Kameras fördern.

Siegfried Scheffold dankte der Stiftung in Namen der Stadt Hornberg für die Aktivitäten. Die Unterstützung der Hellmut-Schoffer-Stiftung erlaubt den beiden Grundschulen in Hornberg und Gutach, sinnvolle Zusatzangebote umzusetzen, die sonst nicht im Budget der Einrichtungen liegen. Hinsichtlich der Entwicklung der WHS ging Scheffold auf einige anstehende Projekte ein, wie die energetische Sanierung der Schule, die Bewilligung zur Naturpark-Schule und die Umsetzung des Medienentwicklungsplans.

Auch Siegfried Eckert dankte  der Stiftung für die »jahrelange und enge Zusammenarbeit« in Namen der Gemeinde Gutach und der Hasemann-Schule. Aktuell stehe an der Grundschule die Dachsanierung an. Er lobte zudem das Lehrerteam in Gutach, das derzeit den krankheitsbedingten Ausfall von Schulleiterin Gudrun Rauber sehr gut schultert.

Den Dankesworten an die Stiftung schlossen sich letztlich Rosemarie Götz und Jean-Philippe Naudet an.

Lena Weimer
Schwarzwälder Bote

Siegfried Eckert (von links), Stiftungs-Vorstand und Gründer Hellmut Schoffer, Siegfried Scheffold, Margit Schoffer, Kristina Reutter Hopp, Jean-Philippe Naudet, Anja Strittmatter und Rosemarie Götz blickten auf die Aktivitäten der Hellmut-Schoffer-Stiftung.