im Schwarzwald | Heimat des Bollenhutes

Kunstschatz erhalten

Ein echter "Schatz" befindet sich jetzt in der Sammlung des Kunstmuseums Hasemann-Liebich in Gutach. Jean-Philippe Naudet, Vorsitzender des Kunstvereins, stellte am Montag, 02.07.2018 ein Künstlerbuch aus dem 19. Jahrhundert vor, das sich zuletzt im Besitz der Familie Moser, den ehemaligen Inhabern des Gasthauses "Linde", befand.

Den Kauf des  Buches ermöglichte auch eine Spende der Bürgerstiftung Gutach, die den Kunstverein mit 600 Euro unterstützt hat.

Im Hasemann-Liebich-Museum zeigte Naudet dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Joachim Schondelmaier, und dem Kuratoriums-Vorsitzenden, Bürgermeister Siegfried Eckert, den Band "Künstlerheim zur Linde Gutach Schwarzwald", in das sich zwischen 1863 und 1970 Künstler der Malerkolonie Gutach eingetragen hatten. Das Buch zeigt unter anderem farbige Malereien und schlichte, aber eindrucksvolle Zeichnungen. Auch haben sich Gäste mit Gedichten und kunstvollen Handschriften verewigt. "Es ist wichtig, dass wir damit unsere Geschichte erhalten", sagte Naudet.

Eckert und Schondelmaier freuten sich seitens der Bürgerstiftung, das für Gutach wichtige Museum zu unterstützen. Insgesamt kostete das Werk 3000 Euro. Die Stiftung spendet dafür 600 Euro und leistet somit einen Beitrag, um das Kunstwerk zu erhalten.

Lena Stangenberg
Schwarzwälder Bote

Siegfried Eckert (von links), Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung Gutach, Jean-Phillipe Naudet, Vorsitzender des Kunstvereins, und Joachim Schondelmaier, Vorstand der Bürgerstiftung, freuen sich über den Erhalt des Künstlerbuchs. Foto: Stangenberg, Schwarzwälder Bote