im Schwarzwald | Heimat des Bollenhutes

Landfrauen erkunden unbekannte Wege in der Heimat

Traditionell führte die Winterwanderung der Gutacher Landfrauen wieder zu einer Weihnachtskrippe. Die Landfrauen bestehend aus 28 Personen, davon 7 Landmänner fuhren mit Privat-PKW über Niederwinden – dort war in einem Gartengrundstück eine ganze Krippenlandschaft aufgebaut – weiter nach Oberspitzenbach in die dortige kleine Dorfkirche.

Neben dem barocken Altar war eine außergewöhnlich schöne Naturkrippe aus Rebholz mit den Figuren aus der heiligen Geschichte aufgebaut. Die stimmungsvoll beleuchtete Krippe wurde durch leise Chormusik im Hintergrund untermalt.

 

Die Gruppe legte einen weiteren Halt auf dem Weg zum „Prechtenhof“ ein. Die Aussicht, die sich vom angesteuerten Grillplatz bot (teilweise waren die Berggipfel noch in Wolken gehüllt) regte zu allgemeinen Standortbestimmungen an. Sicher erkannt wurden nach einigen Diskussionen der Brandenkopf, Gschasikopf und der Kandel. Den meisten Teilnehmern war dieser Teil unserer näheren Heimat bisher völlig unbekannt.

 

Die Straße führte weiter durchs “Vater unser Loch“ zum Prechtenhof. Wir wurden dort mit einem phantastischen Bauernvesper von deftig bis süß verwöhnt. Die Stimmung wurde immer besser als wir beim „flüssigen Dessert“ angekommen waren.

Bärbel Wöhrle bedankte sich bei der Familie Schneider für die exzellente und reichhaltige Bewirtung mit einem „flüssigen Gruß“ aus Gutach an der Schwarzwaldbahn.

 

Die anschließende Heimfahrt war dann noch einmal für die Teilnehmer eine Fahrt durch unbekanntes Gebiet – bis sich schließlich alle an der Kirche in Hofstetten angekommen, wieder auskannten.

 

Vielen Dank an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die Organisation der Wanderung und diesen wunderschönen Nachmittag in unserer tollen Heimat.