im Schwarzwald | Heimat des Bollenhutes

Vierter Hornberger Kunstwettbewerb startet

Das »gut gehütete Geheimnis« um das Motto des vierten Hornberger Kunstwettbewerbs wurde am Donnerstag, 22.02.2018 gelüftet. Die Beteiligten sind sich einig, dass sich aus »On tour« so einiges machen lassen dürfte.

Das »gut gehütete Geheimnis« um das Motto des vierten Hornberger Kunstwettbewerbs wurde am Donnerstag, 22.02.2018 gelüftet. Die Beteiligten sind sich einig, dass sich aus »On tour« so einiges machen lassen dürfte.

„Ich freue mich, dass wir heute die nächste Kampagne des Hornberger Kunstwettbewerbs ins Leben rufen«, begrüßte der Hornberger Sparkassen-Geschäftsstellenleiter, Andreas Horn, am Donnerstag die Anwesenden.
Die beiden Bürgermeister aus Hornberg und Gutach, Willy Heine für die Hornberger Maler und Heike Pfundstein, stellvertretende Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Sparkasse Haslach-Zell, waren zusammengekommen, um das Motto bekannt zu geben. »Alles gute Arbeiten«, fiel der Tenor zum Rückblick auf die vergangenen Jahre aus. Und wiederum ist die Spannung auf die neuen Arbeiten schon groß. »Ein grandioses Thema, das vieles umfasst«, ist das Motto »On tour« eine Idee von Willy Heine. Er erläuterte, wie sich der Kreis der Hornberger Maler vor 25 Jahren zusammenfand, und wie deren Kunst seither buchstäblich Kreise zog – selbst wenn Heine mit ihr »alt wurde«, wie er schmunzelnd hinzufügte. 

Foto: Heike Pfundstein, stellvertretende Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Sparkasse Haslach-Zell, Bürgermeister Siegfried Eckert (von links), Willy Heine, Bürgermeister Siegfried Scheffold und Geschäftsstellenleiter Andreas Horn stellten das Motto des vierten Hornberger Kunstwettbewerbs vor. © Petra Epting

Und das soll sie auch weiterhin tun, ist der Wunsch aller. Bürgermeister Siegfried Scheffold hob hervor, dass das »neue Format mit dem Kunstwettbewerb ein deutlicher Gewinn und ein hervorragendes Instrument zum Animieren ist«. Erfreut zeigte man sich auch über »das schöne Folgeprodukt«, die erstmalige und vielbeachtete Ausstellung des jungen Hornberger Künstlers José Schloss mit anderen jungen Mitstreitern im letzten Jahr. Er gewann nicht nur den Wettbewerb, sondern zeigte sich dann durchaus ermutigt, mit der Kunst in Hornberg weitere und neue Wege zu bestreiten.

Genau das erhoffen sich die Verantwortlichen auch für 2018. Dass sich viele getrauen, ihre künstlerischen Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren. »Es wird ja niemand gefressen oder an den Pranger gestellt. Alle Arbeiten sind immer gut und spannend«, macht Willy Heine Mut und fordert die Künstler aus Hornberg und Gutach auf, sich zu trauen. »Was man auf Reisen rund um die Welt erleben kann« sei geradezu auch für die jungen Leute prädestiniert, die aus Auslandsaufenthalten über viele Erlebnisse verfügen. Jetzt sind sie aufgefordert, diese künstlerisch umzusetzen. 

»Die Jungen sollen es ohne Hemmungen wagen. Das Spektrum ist breit, wir sind gespannt«, freut sich Gutachs Bürgermeister Siegfried Eckert schon auf die eingereichten Arbeiten.

Zugelassene Techniken

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob Malereien aller Art, Tonrelief oder Keramik, Zeichnung, Druckgrafik, Collage, Relief und wieder besonders erwartet – Skulpturen – alle diese Techniken sind zugelassen. Was man »on tour« wahrnehme oder übersehe, was erfreue, bereichere oder verärgere, das sei individuell verschieden. 

Die Künstler können sich ihre Motive selbst auswählen. Interessant wird es dann, wenn es an die künstlerische Sprache geht. Wie das Sichtbare und das leicht zu Übersehende ins Bild gerückt werden, oder wie gar Unsichtbares sichtbar gemacht wird. Einen Dank für das Engagement gab es für die Sparkasse Haslach-Zell. »Es steckt viel dahinter. Diese Plattform ist einfach schön«, bemerkte Scheffold.

Wettbewerb

Teilnahmeberechtigt sind alle Volljährigen, die gebürtig oder wohnhaft in Hornberg und Gutach sind. Eingereicht werden sollten nur eigene Arbeiten, die nicht älter als drei Jahre sind. Abgabeschluss in der Geschäftsstelle Hornberg ist am 4. Mai. Am Dienstag, 5. Juni, findet die offizielle Prämierung statt, danach beginnt die Ausstellung. Der Erste erhält 500 Euro, der Zweite 300 Euro und der Dritte 200 Euro. Zusätzlich vergeben Hornberg und Gutach einen Skulpturenpreis in Höhe von je 200 Euro.

Petra Epting, Offenburger Tageblatt