im Schwarzwald | Heimat des Bollenhutes

Vom „Zukunftskern“ Gutach in die Welt

In ihrer Serie „Türöffner“ blickt Claudia Ramsteiner, Redakteurin des Offenburger Tageblatts, derzeit hinter Türen, hinter denen sich Interessantes verbirgt – und hinter die nicht jeder schauen kann. So kam es zu einem ausführlichen Bericht über den Alemoserhof und was damit geschehen soll.
Als Bürgermeister Siegfried Eckert den Alemoserhof vor fünf Jahren aus einer Zwangsversteigerung für die Gemeinde ersteigerte, hätte er vermutlich in seinen kühnsten Träumen nicht daran gedacht, was nun damit geplant ist.

Die Idee kam vom Kirnbacher Architekten Hardy Happle, der die Verbindung zur Firma Sciconomy von Carsten Hutt in Freiburg herstellte. Sciconomy verbindet die Wissenschaft mit der Wirtschaft und Gesellschaft, indem er in sogenannten Solution Labs, (übersetzt Lösungslabor) Aufgabenstellung aus der Industrie oder auch aus Kommunen von jungen Talenten aus den Hochschulen erarbeiten lässt.
Bisher findet dies in eingemieteten Räumen in St. Georgen statt. Nun soll dieses Erfolgskonzept im Alemoserhof als „Zukunftskern“ eine feste Heimat finden. Der Verkauf soll im nächsten Jahr über die Bühne gehen, ein großer Teil der Finanzierung für die ersten fünf Millionen Euro steht, ab 2023 könnte Gutach das ganze Jahr über zur vorrübergehenden Heimat von jungen Talenten aus der ganzen Welt werden.

Mehr darüber lesen Sie im Offenburger Tageblatt vom 18. und 20. Dezember oder auf www.bo.de.

Claudia Ramsteiner, Offenburger Tageblatt

Architekt Hardy Happle im ehemaligen Stall des Alemoserhofs, wo künftig Werkstätten und Ateliers entstehen sollen.

Der Wohnbereich mit der ehemaligen Stube wird zu 4 Wohngemeinschaften umgebaut.

Blick auf die Erweiterungsfläche: Was hiermit geschehen soll, wird in einem der Solution Labs im künftigen „Zukunftskern“ entwickelt.